Podiumsdiskussion am 27.11.: Griechenland-Krise, strukturelle Reformen und die Konvergenz der Eurozone

Griechenland ist nach wie vor am stärksten von der Euro-Krise betroffen. Doch was waren die eigentlichen Schwachpunkte Griechenlands und inwieweit sind sie behoben? In einem Podiumsgespräch diskutieren Dimitri Vayanos, Finanzprofessor an der London School of Economics, und Nikolaos Vettas, Wirtschaftsprofessor an der Athener Universität, mit Vítor Constâncio, Vizepräsident der Europäischen Zentralbank, und Lars Feld vom Sachverständigenrat über Griechenlands strukturelle Schwächen und die notwendigen Reformen. Moderiert wird die Diskussionsrunde von Michail Haliassos, Professor für Makroökonomie an der Goethe-Universität.

Grundlage der Diskussion ist das neu erschienene Buch "Beyond Austerity: Reforming the Greek Economy", das Vayanos und Vettas gemeinsam herausgegeben haben mit Costas Meghir, Wirtschaftsprofessor an der Universität Yale, und Christopher A. Pissarides, Professor für Wirtschaft und an der London School of Economics. Führende griechische Ökonomen, die sowohl im Inland als auch an Forschungsinstitutionen weltweit lehren, betrachten die Griechenland-Krise darin in einem größeren Zusammenhang. Sie untersuchen einerseits die Punkte, die zum Ausbruch der Krise in Griechenland führten, als auch die Auswirkungen auf die gesamte Eurozone. Im Fokus stehen dabei sowohl die wirtschaftliche Realität Griechenlands als auch mögliche Lösungsansätze. Die Themen reichen von makroökonomischen Fragen über die Regulierung der Finanzmärkte zur Finanzierung des öffentlichen Sektors.

Montag, 27.11.2017
12:15 bis 14.00 Uhr
Panel Discussion: The Greek Crisis, Structural Reforms, and Eurozone Convergence


Goethe-Universität
Campus Westend
Casino-Gebäude, Raum 1.811

Bitte melden Sie sich für diese Veranstaltung an unter: beyond-austerity.eventbrite.de

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