Neue IMFS Working Papers zum Rechtsrahmen des Eurosystems und Griechenland

In zwei neuen Working Papers erklärt IMFS Professor Helmut Siekmann die rechtlichen Grundlagen und Grenzen des Eurosystems sowie des OMT-Programms (Outright Monetary Transactions).

Im IMFS Working Paper No. 89 "The Legal Framework for the European System of Central Banks" erläutert Prof. Dr. Dr. h.c. Helmut Siekmann die Unterschiede zwischen Europäischer Union und Währungsunion, beschreibt Ziele und Kompetenzen und bewertet die Debatte über einen Ausschluss Griechenlands aus der Eurozone, einen Austritt oder die Einführung einer Parallelwährung zum Euro aus rechtlicher Sicht.

Vor dem für Juni angekündigten Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) zum Kauf von Staatsanleihen von Krisenländern durch die Europäische Zentralbank erläutert Prof. Siekmann im IMFS Working Paper No. 90 "The Legality of Outright Monetary Transactions (OMT) of the European System of Central Banks" die entscheidenden rechtlichen Punkte sowie das Spannungsfeld, in dem sich EuGH und Bundesverfassungsgericht bewegen.

Die beiden Working Papers erscheinen in folgendem Werk: Frank Rövekamp, Moritz Bälz, Hanns Günther Hilpert (eds.), Central Banking and Financial Stability in East Asia, Heidelberg.

IMFS Working Paper No. 89 "The Legal Framework for the European System of Central Banks" (PDF, 480 KB)

IMFS Working Paper No. 90 "The Legality of Outright Monetary Transactions (OMT) of the European System of Central Banks" (PDF, 324 KB)