Außergewöhnliche Zeiten, so die Redensart, erfordern außergewöhnliche Maßnahmen. Der außergewöhnliche Charakter, sowohl der Umstände als auch der Maßnahmen wirft dabei eine Reihe rechtlicher Fragen auf – von unionsrechtlichen Rahmenbedingungen von Maßnahmen der EZB über die Einrichtung einer Aufbau- und Resilienzfazilität und Ausnahmen der kartell- und beihilferechtlichen Regelungen bis hin zu Anforderungen an die gesetzliche Grundlage, an die Verhältnismäßigkeit bei belastenden Maßnahmen und die innerstaatliche Kompetenzverteilung zwischen Bund und Ländern. Ziel des Seminars ist es, die rechtlichen Anforderungen an die einzelnen Maßnahmen in ihrem jeweiligen Kontext zu analysieren und auf dieser Grundlage übergreifende Aspekte herauszuarbeiten.

Der Vorbesprechungstermin findet am Dienstag, den 2. März 2021, um 16 Uhr c.t. über ZOOM statt.

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Die digitale Transformation ändert die Art und Weise, in der Medien produziert, verbreitet und genutzt werden. Insbesondere Medienplattformen und Medienintermediären wie sozialen Netzwerken kommt bei der Verbreitung der Inhalte und den Rahmenbedingungen der Meinungsbildung im kommunikativen Prozess eine besondere Bedeutung zu. Der kürzlich in Kraft getretene Medienstaatsvertrag führt aus diesem Grund einige neue Regulierungsinstrumente ein. In dem Seminar werden unterschiedliche Aspekte und Ansätze erörtert, von sozialen Netzwerken über Medienplattformen, der Aufgabe des öffentlich-rechtlichen Rundfunks bis hin zu den Regeln für Beiträge von Influencern. 

Der Vorbesprechungstermin findet am Dienstag, 23.02., um 16 Uhr c.t. über Zoom statt (Kenncode 501239, Meeting ID 923 6169 4364). 

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Prof. Dr. Roland Broemel    –    Prof. Dr. Christoph Burchard    –    Prof. Dr. Indra Spiecker gen. Döhmann

Im Wintersemester 2020/2021 bieten wir ein gemeinsames Kolloquium an, das algorithmenbasierte Macht- und Wertverschiebung und ihre Konsequenzen für die Rechtswissenschaft in unterschiedlichen Facetten erörtert. Das Kolloquium bettet fünf Vorträge namhafter Spezialistinnen und Spezialisten ein, die sich mit den Auswirkungen der KI und algorithmischer Systeme auf verschiedene Wertvorstellungen befassen, z.B. durch Standardsetzung, auf Demokratie und Kollektive, auf Rechtssysteme. Typische Fragestellungen lauten etwa: Wie funktioniert eine Interaktion zwischen menschlichen Entscheidungsvorstellungen und Maschinenlernen? Welche Veränderungen bewirken die Entwicklungen in der Probabilistik etc.? Was bedeutet das für unser Gesellschaftssystem und seine Subsysteme? Erkennen wir neue Strukturen oder eine Auflösung? Verändert sich der Wesensgehalt unserer Demokratie? Bilden sich Kollektive anders oder wird Individualität neu zu denken sein? Die Teilnehmenden diskutieren im Anschluss an die Impulsvorträge mit ausgewiesenen Expertinnen und Experten. Eine Einführungs- und Abschlussveranstaltung stellt KI in den rechtlichen Kontext.

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Hinweis: Zu dieser Veranstaltung existiert ein OLAT-Kurs.

Sekretariat vorübergehend geschlossen

Das Sekretariat der Professur Broemel bleibt angesichts der SARS-CoV-2-Pandemie für den Publikumsverkehr bis auf Weiteres geschlossen. Der Sekretariatsbetrieb wird per Email (professur.broemel[at]jur.uni-frankfurt[dot]de) fortgeführt.

Virtuelle Sprechstunde

Herr Broemel bietet eine virtuelle Sprechstunde an. Termine können auf Anfrage an broemel[at]jur.uni-frankfurt[dot]de vereinbart werden.